Die Schweiz tanzt weiter auf der Weltbuhne. Die Nati besiegte Algerien im Sechzehntelfinale der WM 2026 souveran mit 2:0 und zog ins Achtelfinale ein. Der Mann des Abends war ein 19-Jahriger, der sich mit einer magischen Vorstellung in die Herzen der Schweizer Fans spielte: Noah Manzambi.
Manzambi: Der Jungstar, der alles verandert
Es war die 23. Minute, als Noah Manzambi seinen ersten großen Auftritt hatte. Der offensive Mittelfeldspieler des BSC Young Boys bekam den Ball an der Strafraumgrenze, ließ mit einer Korpertauschung zwei algerische Verteidiger ins Leere laufen und zog aus sechzehn Metern trocken ab. Der Ball schlug unhaltbar im linken oberen Eck ein.
"Er ist ein Phanomen", sagte Schweizer Nationaltrainer Murat Yakin nach dem Spiel gegenuber dem Blick. "Was er in seinem Alter schon abruft, ist außergewohnlich. Er hat heute gezeigt, dass er auf dem groten Bühne zu Hause ist."
Laut SRF ist Manzambi mit 19 Jahren und 43 Tagen der jungste Schweizer Torschutze bei einer Weltmeisterschaft. Er lost damit den Rekord von Xherdan Shaqiri ab, der 2010 als 18-Jahriger traf.
Dominante erste Halbzeit
Die Schweiz bestimmte von Beginn an das Geschehen. Granit Xhaka, der Kapitän, dirigierte das Mittelfeld mit der Erfahrung von uber 140 Landerspielen. Die Algerier kamen kaum in die Zweikampfe und hatten große Probleme, die Schweizer Pressing-Offensive zu durchbrechen.
In der 41. Minute fiel die Vorentscheidung. Nach einer Ecke von Ruben Vargas stieg Manuel Akanji am hochsten und kopfte unhaltbar zum 2:0 ein. Es war Akanjis drittes Lander-Tor und sein zweites bei dieser Weltmeisterschaft.
Algerien ohne Durchschlagskraft
Algerien, das sich in der Gruppenphase mit einem beeindruckenden 3:1-Sieg gegen England fur die K.o.-Runde qualifiziert hatte, fand in dieser Partie nie zu seinem Spiel. Riyad Mahrez, der schon 2014 und 2018 fur Furore gesorgt hatte, wurde von der Schweizer Defensive um Nico Elvedi und Ricardo Rodriguez konsequent aus dem Spiel genommen.
"Wir haben nicht unser Niveau erreicht", gab Mahrez nach dem Spiel zu, wie France 24 berichtet. "Die Schweiz hat uns keine Raume gelassen, und wir haben die falschen Entscheidungen getroffen."
Ausblick: Achtelfinale gegen Spanien oder Argentinien
Durch den Sieg steht die Schweiz im Achtelfinale und trifft dort auf den Sieger der Partie Spanien gegen Argentinien. Beide Gegner waren harte Prufungen, aber Yakins Team reist mit breiter Brust an.
"Wir haben eine junge, hungrige Mannschaft", sagte Xhaka, wie der Tages-Anzeiger berichtet. "Noah hat heute gezeigt, was in ihm steckt. Aber wir haben noch viel vor bei diesem Turnier."
Manzambi-Mania
In der Schweiz ist Manzambi bereits ein gefeierter Star. In den sozialen Medien kursiert der Begriff "Manzambi-Mania", Fans vergleichen ihn mit jungen Versionen von Kaka oder Ronaldinho. Der Verein Young Boys durfte sich bereits auf eine saftige Ablosssumme freuen.
Die Neue Zurcher Zeitung schreibt: "Die Schweiz hat nicht nur ein Spiel gewonnen, sie hat einen neuen Superstar gefunden. Noah Manzambi ist der Name, den man sich bei dieser WM merken muss."
Quellen
- Blick: https://www.blick.ch/sport/fussball/schweiz-algerien-manzambi
- SRF: https://www.srf.ch/sport/fussball/wm-2026/schweiz-algerien-manzambi
- Tages-Anzeiger: https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz-algerien-wm-2026
- France 24: https://www.france24.com/en/sport/algeria-switzerland-world-cup
- Neue Zurcher Zeitung: https://www.nzz.ch/sport/schweiz-algerien-wm-manzambi
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