Frankreich hat bei dieser Weltmeisterschaft noch keinen Schweißtropfen vergossen, und genau deshalb beginnt der Rest des Feldes, für Les Bleus zu schwitzen.
Nach drei Gruppensiegen und einem 3:0 gegen Schweden in der Runde der letzten 32 setzte das Power-Ranking-Panel von ESPN die Mannschaft von Didier Deschamps auf Platz eins, mit 16 von 20 Erststimmen. Argentinien folgt auf Rang zwei, vor Spanien, England, Brasilien und Deutschland. ESPN urteilte, Mbappe wirke wie ein Mann mit einer Mission, und Frankreich habe bislang nie tief graben müssen.
Eine perfekte Gruppe, dann ein Ausrufezeichen
Frankreich gewann alle drei Gruppenspiele, darunter ein 4:1 gegen Norwegen, in dem Ousmane Dembele vor der Pause einen Hattrick erzielte, den zweitschnellsten der WM-Geschichte. Gegen Schweden in der Runde der letzten 32 gewann die Mannschaft dann mit 3:0. Mbappe traf doppelt, Bradley Barcola legte nach, und Michael Olise steuerte seinen fünften Assist des Turniers bei. Mbappes Treffer hoben seine WM-Karrierebilanz auf 18 Tore.
Der gefährlichste Angriff des Turniers
Mbappe und Dembele trafen je viermal in der Gruppenphase, nur Lionel Messi mit sechs Toren liegt vor ihnen. Olise führt das Turnier mit drei Vorlagen an. Selbst Konkurrenten, die weiter auf Argentinien setzen, nennen Frankreichs Angriff den furchterregendsten des Turniers.
Der Weg, der vor ihnen liegt
Am 4. Juli wartet Paraguay im Achtelfinale in Philadelphia, ein Team, das Deutschland im Elfmeterschießen eliminierte. Es folgt möglicherweise ein Viertelfinale gegen Kanada oder Marokko am 9. Juli in Boston, ehe am 19. Juli das Finale steigt. Deschamps setzt weiter auf sein bekanntes 4-2-3-1-System. Ungeprüft bleibt, wie das Team reagiert, wenn ein K.-o.-Spiel den Angriff erstmals wirklich fordert.
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